Bußgeldverfahren bei Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr in Spanien

Der ADAC informiert, dass Bußgelder bereits seit November 2010 auf Grund einer EU-Regelung zu gegenseitigen Anerkennung von Geldstrafen und Geldbußen (Rahmenbeschluss 2005/214/JI) auch in Deutschland vollstreckt werden können.

Die Geldbußen reichen dabei bei leichten Verstößen von 100,00 €, bis 500,00 € bei besonders schweren Verstößen. Unter besonderen Voraussetzungen wie z.B. bei wiederholter Vergehen, kann es sogar zu einer deutlichen Erhöhung des Bußgeldes kommen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen werden dabei direkt als schwerer Verstoß eingeordnet und mit einer Geldbuße von mindestens 100,00 € geahndet.

Parkverstöße geltend grundsätzlich als leichte Vergehen, können allerdings bei deutlicher Behinderung des Straßenverkehrs auch als schwerer Verstoß eingeordnet werden und gehen so mit einer deutlichen Erhöhung des Bußgeldes einher.

Vor allem bei sonstigen Verstößen wie z.B. Fahren über eine rote Ampel, rücksichtloses Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss kann es auch in Spanien mit bis zu 6.000,00 € Geldbuße richtig teuer werden.

 

Weitere Fragen zum Thema beantwortet Ihnen gerne unser ADAC-Vertragsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Wolfgang Schliecker.