Rettung vor dem Diesel-Fahrverbot

Nach den richtungsweisenden Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 27.02.2018 (BVerwG – 7 C 26/16 und 7 C 30/17) drohen nunmehr in vielen Städten Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge. Für viele Dieselfahrer wird ihr Fahrzeug damit praktisch nutzlos. Doch es gibt einen Ausweg für betroffene Diesel-Besitzer. Wer sein Dieselfahrzeug als Verbraucher über einen Kredit bei einer Autobank (z. B. der Volkswagenbank oder der Audi Bank) finanziert hat, kann oftmals den Autokredit widerrufen und damit den Kaufvertrag rückabwickeln.

Enthält der Kreditvertrag entgegen den gesetzlichen Vorgaben keine oder eine fehlerhafte Widerrufsinformation, kann der Verbraucher sein Widerrufsrecht auch heute noch ausüben, obwohl die darin erwähnte 14-tägige Widerrufsfrist bereits längst verstrichen ist. Gleiches gilt, wenn der Darlehensvertrag bestimmte Angaben nicht oder nur unvollständig enthält.

Zwischenzeitlich liegen bereits die ersten Urteile vor, in denen Autobanken zur Rückabwicklung des Kredit- und Kaufvertrags verurteilt wurden, die zeigen, dass die Volkswagenbank und ihre Zweigniederlassungen Audi Bank, Skoda Bank und Seat Bank ihre Kunden nicht ordnungsgemäß über ihr Widerrufsrecht belehrt haben.

Gerne prüfen wir Ihren Kreditvertrag, Darlehensvertrag oder Kaufvertrag und helfen Ihnen zu entscheiden, ob in Ihrem Fall eine Rückabwicklung möglich und sinnvoll ist. Unsere Anwälte stehen Ihnen dafür zur Verfügung!